Handlung
Hercules wird als Sohn von Göttervater Zeus und Hera auf dem Olymp
geboren. Hades, wortgewandter Gott der Unterwelt und mächtiger Widersacher
von Zeus, lässt Hercules auf die Erde entführen, da ihm durch
die Moiren (Schicksalsgöttinen) prophezeit wurde, dass nur Hercules
seine Revolutionspläne vereiteln kann. So will er ihn durch seine
Gehilfen Pech und Schwefel mit einer Flasche magischen Elixiers sterblich
werden und anschließend töten lassen. Der Mordversuch schlägt
fehl, weil das Baby die Flasche nicht austrinkt. So wächst Hercules
zwar als Pflegekind des kinderlosen Ehepaars Amphitrion und Alkmene zu
einem sterblichen Menschen heran, besitzt allerdings noch immer die Kraft
der Götter.
Als junger Mann erfährt Hercules das Geheimnis seiner Herkunft und
will sich nun als wahrer Held beweisen, um zum Olymp zurückkehren
zu können. Hades, außer sich vor Wut, dass seine Gehilfen versagt
haben, nimmt die Vernichtung von Hercules nun selbst in die Hand und konfrontiert
ihn mit einer Anzahl von Monstern, wie einer mehrköpfigen Hydra,
dem Minotaurus und anderen Meeresungeheuern. Durch die entsprechende Ausbildung
und mit Hilfe des ehemaligen Heldenausbilders Philoctetes, genannt Phil,
gelingt es Hercules, die Ungeheuer zu töten und ein ungeheures Mass
an Ruhm, Beliebtheit und Vermögen zu erringen.
Auf seinem Weg zum Helden verliebt sich Hercules in Megara, genannt Meg,
ohne zu ahnen, dass sie, wenn auch nicht ganz freiwillig, zu Hades' Gefolgsleuten
gehört. Mit ihrer Hilfe gelingt es dem Gott, Hercules dazu zu bringen,
für eine gewisse Zeit auf seine Kräfte zu verzichten. Unter
der Bedingung, dass Meg nichts geschieht, willigt er ein. Der Olymp scheint
bei der Entscheidungsschlacht der Götter gegen die Titanen unter
Hades' Herrschaft zu fallen. Der einäugige Zyklop soll Hercules töten,
doch Megara und Hercules' fliegender Pferdefreund Pegasus holen Phil zurück,
der nach einem vorangegangenen Streit zurück in seine Heimat kehren
wollte. Hercules bleibt trotz seiner fehlenden Götterkraft Sieger
und erringt diese wieder als Meg sich opfert, um Hercules vor einer niederstürzenden
Säule zu retten. Hercules gewinnt die Entscheidungsschlacht für
die Götter, verliert aber zunächst Meg, deren Lebensfaden durch
die Moiren derweil zerschnitten wurde.
Nun ist Hercules auch bereit, sein eigenes Leben zu geben, um Megs Seele
aus der Unterwelt zu retten, was ihn zu einem wahren Held werden lässt.
Seine Götterkraft rettet ihn vor dem Sterben, als er Megs Seele aus
dem Totenfluss zurückholt. Gemeinsam werden sie gen Olymp getragen.
Obwohl von seinen Eltern und allen anderen Göttern gefeiert und bewundert
verzichtet er schlussendlich auf ein Dasein als Gott, um mit Meg leben
zu können. Phils großer Traum, den größten Helden
aller Zeiten trainiert zu haben, erfüllt sich ebenfalls, indem Hercules
Bild, aus Sternen gefertigt, am Nachtfirmament erstrahlt.
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