Handlung
Der Film startet mit dem Zigeuner Clopin, der einer Gruppe Kinder von
Notre Dame de Paris, seinen Glocken und seinem Glöckner berichtet.
Kurz darauf beschreibt er eine Szene mit verschiedenen Zigeunern
darunter eine Mutter und ihr Baby die versuchen, in Notre Dame
Asyl zu bekommen. Doch sie werden vom Richter Claude Frollo abgefangen,
der die nun fliehende Mutter aufgrund seiner Abscheu gegenüber Zigeunern
hartnäckig verfolgt. Er denkt außerdem, dass ihr in Bündeln
gehaltenes Baby Diebesgut ist, das es sicherzustellen gilt. Während
er das Bündel herunterreißt, stößt er die Frau von
den Stufen Notre Dames sie stirbt. Frollo registriert nun, dass
das Bündel ein entstelltes Baby ist und will es im nahe gelegenen
Brunnen loswerden. In diesem Moment kommt jedoch der Erzdiakon aus der
Kirche herausgeeilt und rügt ihn zunächst dafür, Blut auf
den Treppen Notre Dames vergossen zu haben. Er verurteilt Frollo im Namen
der Kirche das Kind aufzuziehen. Frollo zögert zunächst, ist
dann aber einverstanden und verkündet, dass das Kind in der Kathedrale
aufwachsen und im Glockenturm wohnen wird, wo es niemand sehen kann. Er
tauft das Kind Quasimodo (Unvollendet).
Die steinernen Chimären der Kathedrale werden in der Zeichentrickfilm-Handlung
lebendig.
Zwanzig Jahre später kann es Quasimodo nicht länger im Turm
aushalten. Er schmiedet Pläne, das jährliche Fest der
Narren auf dem Marktplatz zu besuchen, wird dann aber von seinem
Ziehvater Frollo zurechtgewiesen. Währenddessen kommt Phoebus, Hauptmann
der Stadtwache, aus Paris zurück und trifft auf das wunderschöne
Zigeunermädchen Esmeralda. Angestachelt von seinen Freunden, den
Wasserspeiern, geht Quasimodo doch auf das Fest und wird als derjenige
mit dem hässlichsten Gesicht ausgewählt. Er wird daraufhin von
der aufgebrachten Menge einer Tortur unterzogen, doch Esmeralda hilft
ihm.
Kurz darauf geht Quasimodo in die Kathedrale zurück und Esmeralda
begleitet ihn. Wenig später taucht Frollo in der Kirche auf und erklärt
Esmeralda, dass sie sich nicht ewig in der Kirche verstecken könne,
immerhin sei sie eine Zigeunerin. Esmeralda begibt sich daraufhin in den
Glockenturm und trifft dort auf Quasimodo. Obwohl er schüchtern und
unsicher ist, führt er Esmeralda in seine Welt ein und zeigt ihr
seine Sicht der Dinge. Neugierig gemacht von seinem Intellekt und seiner
Persönlichkeit, bietet sie ihm an, seine Hand zu lesen. Sie erzählt
ihm, dass egal was Frollo ihm auch gesagt hat, er nicht eine Monster-Lebenslinie
besitzt. Berührt und mit anfänglichen Gefühlen für
seine neu gewonnene Freundin, benutzt er seine Fähigkeiten und klettert
mit ihr die Türme und Zinnen der Kathedrale hinab, um sie zu befreien.
In ihrer Dankbarkeit schenkt ihm Esmeralda eine gewebte Halskette mit
den Worten Trägst du dies gewebte Band, hältst du die
Stadt in deiner Hand.
Während des Gottesdienstes kniet Frollo in seinem Justizpalast vor
dem Kamin, gequält von dem Wahn in die Hölle zu kommen, weil
er unkeusche Gedanken gegenüber Esmeralda entwickelte. Als er erkennt,
dass die Zigeunerin entkommen konnte, ist er außer sich. Frollo
schwört, dass er ganz Paris niederbrennen wird, wenn es dazu beiträgt,
sie zu finden. Wenn er sie nicht besitzen kann, dann soll es auch kein
anderer. Er setzt dieses Versprechen in die Tat um und befiehlt Phoebus
das Haus eines Müllers und seiner Familie anzuzünden. Als er
den Befehl verweigert, wird er von einem Pfeil niedergestreckt. Wieder
ist Esmeralda die Retterin, die ihn sicher in Notre Dame verwahrt. Quasimodo
verspricht, Phoebus nicht zu verraten und ist gleichzeitig untröstlich
über die offensichtliche Zuneigung der beiden füreinander.
Frollo hat nun das versteckte Lager der Zigeuner ausfindig gemacht und
bereitet seine Männer darauf vor, im Morgengrauen anzugreifen. Quasimodo
und Phoebus kriegen davon Wind und machen sich eiligst auf, die Zigeuner
zu warnen. Es hatte sich herausgestellt, dass die Halskette ein Stadtplan
ist, so dass die beiden nun den genauen Standpunkt des Lagers kennen.
Dort angekommen, werden sie verdächtigt, Spione Frollos zu sein,
doch bevor die beiden standesgemäß gehängt werden können,
klärt Esmeralda die anderen über das Missverständnis auf.
Genau in diesem Moment steht Frollo mit seinen Leuten in der Tür.
Nachdem er jeden einzelnen Zigeuner sicher verwahrt hat, bietet er Esmeralda
ein letztes Mal an, sich ihm hinzugeben, ansonsten müsse sie sterben.
Da sie keinerlei Absicht in dieser Richtung hat, wird sie auf den Scheiterhaufen
gestellt. Quasimodo ist oben in Notre Dame angekettet, gerade richtig
positioniert, um das Spektakel mit anzusehen. Als Esmeralda
dem Tod nahe ist, sammelt er all seine Kraft, sprengt die Ketten und rettet
sie.
Mit Phoebus' Hilfe befreit Quasimodo auch die anderen Zigeuner und mit
vereinten Kräften werden Frollos Soldaten besiegt. Der übel
gesinnte Richter hat derweil das Tor zu Notre Dame aufgebrochen, sperrt
den entsetzen Erzdiakon aus und bedroht den zurückgekehrten Quasimodo
mit einem Dolch, bereit ihn zu töten. Doch Quasimodo bringt letztendlich
Courage auf und informiert den Richter, dass alles Dunkle und Schreckliche
der Welt Leute wie Frollo sind. Der anschließende Kampf zwischen
Ziehvater und Ziehsohn wird ein seelisches Kräftemessen und Frollo
gesteht Quasimodo, dass er einst seine Mutter tötete. Er zieht sein
Schwert. Als Frollo sich zum entscheidenden Schlag vorbereitet, bricht
eine Stütze unter seinen Füßen weg und nur in letzter
Not kann er sich an einem Wasserspeier festhalten. Dessen Augen und Mund
fangen plötzlich teuflisch an zu grinsen und mit einem donnernden
Tosen leuchtender Lava fällt Frollo in die Tiefe. Phoebus rettet
daraufhin Quasimodo, der als Held gefeiert wird.
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