Handlung
Mitten in der Nacht wird auf einem Schloss in Narnia ein Kind geboren.
Es ist der Sohn des Regenten Miraz, welcher über das Volk der Telmarer
herrscht, solange Kronprinz Kaspian noch jung ist. Sofort schickt Miraz
einige Soldaten zu Prinz Kaspian, um diesen töten zu lassen und sich
selbst und seiner Familie den Thron zu sichern. Der junge Mann wird jedoch
von seinem Lehrer Doktor Cornelius gewarnt und fortgeschickt. Auf der
Flucht in den Wald trifft er einige Narnianer, welche die Telmarer eigentlich
für schon ausgestorben bzw. für Fabelwesen halten. Doch die
Soldaten von Miraz sind Kaspian auf den Fersen und greifen ihn an. In
seiner Not bläst Kaspian in sein Horn, welches ihm Cornelius kurz
vor seinem Aufbruch gab und das Hilfe herbeiruft. Der Sage nach gehörte
es einst im goldenen Zeitalter Narnias Königin Susan (Susan Pevensie).
Zur gleichen Zeit in England im Jahre 1941: Ein Jahr ist vergangen, seit
das erste Abenteuer der Pevensie-Geschwister unfreiwillig endete. Die
Kinder sind mitten im Alltag, einzig Peter ist sein Leben in England leid.
(Verständlich, da der junge Hochkönig nun wieder wie ein Kind
behandelt wird.) Auf dem Weg in die Schule, in einer U-Bahn-Station, werden
sie plötzlich von einem magischen Wind erfasst. Die graue Welt um
sie herum löst sich auf, und sie finden sich an einem Strand in Narnia
wieder. Die Freude der Geschwister ist indes nur von kurzer Dauer, als
sie die Ruinen eines nahegelegenen Schlosses entdecken: Die Überreste
von Cair Paravel machen den Kindern klar, wie viel Zeit in Narnia vergangen
sein muss (es sind ca. 1.300 Jahre). In der verborgenen Schatzkammer des
Schlosses finden sie ihre Waffen wieder und so machen sie sich auf herauszufinden,
was während ihrer Abwesenheit geschehen ist.
Währenddessen wird Miraz vom Rat seines Volkes unter Druck gesetzt.
Insbesondere Lord Sopespian will nicht glauben, dass Kaspians Verschwinden
zufällig ist. Miraz präsentiert dem Rat den gefangenen Zwerg
Trumpkin und erfindet die Ausrede, der Kronprinz sei von Narnianen entführt
worden. Miraz schickt zwei Soldaten aus, den Zwerg ins Meer zu werfen,
dieser wird in letzter Sekunde von den Pevensie-Geschwistern gerettet.
Unterdessen wacht Kaspian im Bau von Trüffeljäger, einem freundlichen,
sprechenden Dachs auf. Er will fliehen, erkennt jedoch das Horn und wird
sich seiner Verantwortung bewusst. So macht er sich mit dem Dachs und
dem mürrischen Zwerg Nikabrick auf den Weg zu den restlichen Narnianen.
Bei einer abendlichen Versammlung begegnen diese ihm zunächst mit
Hass und Ablehnung. Kaspian erweist sich aber als geschickter Redner und
kann sie überzeugen, dass nur unter seiner Herrschaft Frieden herrschen
könne.
Lucy sieht während ihres Fußmarsches Aslan, wird jedoch von
den anderen nicht ernst genommen. Da sich der mächtige Löwe
1.300 Jahre nicht mehr gezeigt hat, haben auch die Narnianen ihre Hoffnung
und ihr Vertrauen in ihn verloren. In derselben Nacht trifft Lucy wieder
auf Aslan und spricht mit ihm, doch am Morgen stellt sich auch dies nur
als ein Traum heraus. Wenig später treffen die vier auf Kaspian und
sein Gefolge und verbünden sich mit ihm und den Narnianen. Im geheimen
Stützpunkt der Narnianen angekommen, schmieden sie einen Plan, um
das Schloss von Miraz anzugreifen: Zuerst verschaffen sich Kaspian und
die vier Pevensie-Kinder mithilfe von fliegenden Vogelgreifen Zutritt
in das Schloss und öffnen von innen das Tor. Kaspian erfährt
von seinem Lehrer, dass sein Vater, König Kaspian IX, von Miraz heimtückisch
getötet wurde. Kaspian sinnt auf Rache und stürmt in den Schlafraum
seines Onkels. Diesem gelingt die Flucht, wobei die Schlossbesatzung gewarnt
wird und den Angriff der Narnianen erwartet. Die Telmarer-Soldaten sind
ohnedies waffentechnisch und zahlenmäßig überlegen, und
so ziehen sich die Narnianen zurück, wobei sie starke Verluste hinnehmen
müssen.
Wieder im Stützpunkt angekommen, bricht wegen des verlustreichen
Angriffs ein Streit zwischen Kaspian und Peter aus, welcher aber schnell
wieder geschlichtet wird. Währenddessen wird Miraz zum König
gekrönt und die Brücke über den Fluss von Beruna fertiggestellt,
so dass die Soldaten nun den Stützpunkt der Narnianen angreifen können.
Da sich die Situation immer weiter zuspitzt, will der Zwerg Nikabrick
die weiße Hexe Jadis heraufbeschwören, wird aber von den Pevensie-Kindern
aufgehalten und getötet. Immer noch sind sie der Armee Miraz' an
Zahl unterlegen. Um Zeit zu gewinnen, überbringt Edmund eine Aufforderung
zum Zweikampf von Peter an Miraz. Miraz muss sein Gesicht vor seinem Volk
wahren und kann die Herausforderung nicht ausschlagen.
Es kommt zum Zweikampf zwischen den beiden Königen Peter und Miraz,
während Lucy und Susan sich auf den Weg machen, um Aslan zu finden.
Peter und Miraz kämpfen erbittert gegeneinander und können dem
jeweils anderen einige Wunden zufügen. Dann beschließen sie
eine kurze Pause. Zur gleichen Zeit werden Susan und Lucy im Wald von
Miraz' Soldaten verfolgt. Susan bleibt zurück, um sie aufzuhalten
und schickt Lucy allein weiter. Sie schafft es, alle Soldaten mit jeweils
einem Pfeil niederzustrecken. Doch ein Soldat schlägt ihr den Bogen
aus der Hand. Gerade noch rechtzeitig taucht Kaspian auf und rettet sie.
Die beiden reiten zurück, um Peter zu unterstützen. Inzwischen
geht der Kampf weiter und Peter gewinnt die Oberhand, er kann Miraz auf
die Knie zwingen, will jedoch Kaspian den Todesstoß überlassen.
Dieser tötet seinen Onkel letztlich nicht, denn er hat erkannt, dass
er als guter König nicht so wie Miraz handeln will. In dieser Situation
eilt dem verwundeten Miraz Lord Sopespian zu Hilfe, doch hinterrücks
ersticht er Miraz mit einem von Susans Pfeilen. Sopespian stellt die Situation
als "Verrat" dar und behauptet, den Pfeil hätten die Narnianen
aus dem Hinterhalt auf den König abgeschossen. Daraufhin beginnt
die Schlacht zwischen Narnianen und den Telmarern.
Durch einen Hinterhalt schaffen es die Narnianen, die Telmarer zu umzingeln,
diese sind jedoch immer noch zu zahlreich, und die Narnianen setzen zum
Rückzug an. Während die Schlacht tobt, schafft es Lucy, Aslan
zu finden und dieser erweckt die Bäume wieder zum Leben und schickt
sie den Narnianen zu Hilfe, welche die Entscheidung bringen und die Telmarer
in die Flucht schlagen. Sie fliehen zum Fluss zurück, wo Aslan sie
schon erwartet. Mithilfe eines herbeigerufenen Flussgeistes wird die Brücke
zerstört und die Telmarer werden besiegt. Lord Sopespian selbst fällt
dem Flussgeist zum Opfer.
Zurück auf dem Schloss von Miraz, welches nun dem neu-gekrönten
König Kaspian gehört, erklärt Aslan den Telmarern, dass
sie wie die Pevensie-Kinder aus einer anderen Welt stammen und in diese
zurückgeschickt werden können. Auch die vier Kinder entschließen
sich zum Abschied, wobei es für Peter und Susan ein endgültiger
Abschied ist, weil sie nun zu alt sind und nicht mehr zurückkehren
können. Zum Schluss küssen sich Susan und Kaspian (nach einigen
offensichtlichen Flirtsituationen) und dann verabschieden sich die vier
Kinder schweren Herzens und landen wieder in der eigenen Welt.
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