Damit das "intelligente" Plüschtier seine Umgebung wahrnehmen
kann, besitzt es einen Bauch-, Rücken-, Geräusch-, und Bewegungssensor.
Mit diesen Sensoren kann es unterscheiden, ob es gekitzelt oder gestreichelt
wird, ob man mit ihm spricht oder ihn in der Luft bewegt. Furby kann darauf
mit Augen- und Ohrenwackeln reagieren, seinen Mund bewegen, Geräusche
von sich geben, tanzen, singen und Worte wiedergeben. Auf seinem Sprachchip
sind insgesamt etwa 800 Wörter auf deutsch und etwa 200 Wörter
auf furbisch (die Sprache der Furbys) gespeichert. Diese werden
jedoch erst nach und nach in den vier verschiedenen Entwicklungsstadien
freigegeben. Diese werden nach mehrstündigem Spielen und Füttern
erreicht. Ein Furby kann zwar krank werden, stirbt jedoch niemals.
Die erste Generation Furby besaß eine Infrarotschnittstelle, die
es ihm ermöglichte mit anderen Furbys zu kommunizieren. Dies bestand
jedoch hauptsächlich in der Funktion eine Krankheit zu "übertragen".
Diese Schnittstelle machten sich Hacker zu nutze, um diese Funktion mit
Hilfe einer programmierbaren Fernbedienung auszulösen.
Im Jahre 1999 wurde dann die Baby Furby-Reihe eingeführt. Diese Furbys
waren kleiner, konnten besser sprechen, hatten aber keine Füße
mit denen sie tanzen konnten.
Seit September 2005 gibt es eine Nachfolgegeneration der Furbys. Diese
zeichnet sich durch den fehlenden Infrarotport aus. Die IR-Funktionen
werden jetzt über Spracherkennung abgewickelt, sind wesentlich größer
als die bisherigen Furbys und können dem Benutzer auf einfache Fragen
zufällige Antworten geben. Außerdem wurde auch eine weitere
Furby-Baby-Generation auf den Markt gebracht, die im Gegensatz zu ihren
Vorgängern vergleichsweise wenig auf ihre Umwelt reagieren.
Es existiert auch ein Furby-Film namens Furby-Island, der auch in deutscher
Sprache auf DVD erhältlich ist.
Furby wurde von Caleb Chung entwickelt. Im Dezember 2007 hielt Caleb Chung
einen Vortrag bei TED, der u. a. die Entstehungsgeschichte von Furby beschreibt.
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