Handlung
Ein Erzähler berichtet über einen herzlosen, oberflächlichen
jungen Prinzen, der eines Tages eine hässliche Bettlerin abwies,
die ihn um Asyl für die Nacht bat und ihm eine Rose dafür anbot.
Sie ermahnte ihn mehrmals, sich nicht von ihrer äußeren Erscheinung
irren zu lassen, dennoch blieb er hart, bis sie sich plötzlich in
eine schöne Zauberin verwandelte. Alle Entschuldigungsversuche des
Prinzen brachten nichts, denn die Zauberin hatte gesehen, dass sein Herz
keine Liebe kennt. So verwünschte sie sein Schloss, verwandelte sämtliche
Bewohner und machte aus ihm ein abscheuliches Biest. Dieser Fluch kann
nur gebrochen werden, wenn er es bis zu seinem 21. Geburtstag schafft,
eine Frau wahrhaftig zu lieben und ihre Liebe zu erringen, bevor die magische
Rose verblüht, die ihm die Zauberin schenkte. Ansonsten muss er diese
furchtbare Gestalt für immer beibehalten. Zusätzlich erhielt
er einen verzauberten Spiegel, in den folgenden Jahren sein einziges Fenster
zur Außenwelt.
Es wird übergeblendet zu dem schönen Mädchen Belle, das
sich inmitten seiner engstirnigen Dorfgemeinschaft nicht wohl fühlt.
In ihren Büchern versunken träumt sie davon, eines Tages die
Welt zu entdecken, was vor allem bei dem eitlen, aber hochgeachteten Gaston
auf Unverständnis stößt, da er meint, Frauen sollten nicht
lesen. Trotzdem möchte er unbedingt Belle zur Frau, weil sie das
schönste Mädchen im Dorf ist, die jedoch findet sein ungehobeltes
Verhalten und seine Dummheit unerträglich.
Der einzige Mensch, der Belle etwas bedeutet, ist ihr Vater Maurice, ein
bisher glückloser Erfinder, den die meisten Bewohner der Stadt für
verrückt halten. Seine neueste Erfindung, eine Maschine zum Holzhacken,
funktioniert jedoch und so macht er sich auf den Weg, sie auf dem Markt
in der nächsten Stadt vorzustellen. Im dunklen Wald verirrt er sich
aber und wird von Wölfen angegriffen, woraufhin sein Pferd durchgeht
und er auf seiner Flucht ein düsteres Schloss findet, in dem er Zuflucht
sucht. Dort macht er zu seinem Erstaunen schnell Bekanntschaft mit den
verzauberten Schlossbewohnern, lebenden Gegenständen, die sich aber
äußerst zuvorkommend um ihn bemühen, so dass er seine
Scheu verliert. Als er sich gerade vor dem Kamin wärmen will, erscheint
das Biest, das sich jähzornig auf ihn stürzt und ihn in den
Kerker wirft.
Zuhause hat der äußerst selbstsichere Gaston schon alles für
eine Hochzeit vorbereitet, noch bevor er Belle überhaupt einen Antrag
gemacht hat. Diese lässt ihn jedoch sehr schmählich abblitzen
und er muss vor der gesamten Dorfgemeinschaft lächerlich gemacht
wutschnaubend von dannen ziehen.
Kurz danach macht sich Belle, nachdem sein Pferd ohne ihn zurückgekehrt
ist, große Sorgen um ihren Vater und begibt sich schließlich
auf die Suche nach ihm. Sie erreicht ebenfalls das Schloss und findet
den kranken Maurice im Kerker, der sie inständig bittet, sofort zu
fliehen. Doch das Biest hat ihre Anwesenheit schon bemerkt und redet aus
dem Schatten heraus mit Belle. Sie fleht es an, ihren Vater frei zu lassen,
aber das Biest lässt sich nicht erweichen. Schließlich bietet
Belle gegen den Willen ihres Vaters sich zum Tausch an und verspricht
dem Biest, für immer im Schloss zu bleiben, wenn es seinen Vater
gehen lässt. Daraufhin tritt das Biest ins Licht und Belle erblickt
seine schreckliche Gestalt. Trotzdem bestätigt sie ihr Versprechen
und ergibt sie sich ihrem Schicksal, während ihr Vater gewaltsam
aus dem Schloss befördert wird.
Derweil sitzt der schlechtgelaunte Gaston im Wirtshaus und beklagt seinen
Gesichtsverlust, doch die Männer des Dorfes, die alle so stark, groß
und grob sein wollen wie er, muntern ihn wieder auf, so dass er zu seiner
normalen Eitelkeit zurückkehrt. Kurz darauf stürmt Maurice in
das Wirtshaus auf der Suche nach Menschen, die ihm helfen, Belle zu befreien.
Seine Schilderungen des Biestes stoßen aber nur auf Spott und so
wird er hinausgeworfen. Während die anderen Gäste sich über
Maurice lustig machen, kommt Gaston eine Idee, wie er Belle doch noch
zu seiner Frau machen kann.
Im Schloss sind die verzauberten Bewohner in heller Aufregung, da sie
in Belle das Mädchen sehen, das den Fluch brechen könnte. Sie
drängen das Biest, sie wie einen Gast einzuquartieren und ein wenig
freundlicher zu ihr zu sein, der Jähzorn des Biestes überwiegt
jedoch und auch Belle ist unwillig, den Herren des Schlosses näher
kennenzulernen. Erst in der Nacht verlässt sie ihr Zimmer und betritt
einen Raum im Westflügel, den ihr das Biest zuvor verboten hatte.
In diesem zerstörten Raum findet sie die magische Rose, die bereits
begonnen hat zu welken. Das Biest erwischt sie und wirft sie rasend vor
Wut aus dem Raum, worauf Belle ihr Versprechen bricht und aus dem Schloss
flüchtet. Im Wald wird sie wie zuvor Maurice von Wölfen angegriffen,
doch im letzten Moment kommt das Biest zu ihrer Rettung, wird aber im
Kampf verletzt. Sie bringt es wieder ins Schloss und pflegt es gesund,
dankbar, dass es sie gerettet hat.
Im Folgenden ist das Biest sehr verändert. Sehr schnell verliebt
es sich in Belle und schenkt ihr zu ihrer Begeisterung die gewaltige Schlossbibliothek.
Belle denkt zwar immer noch an die grobe Behandlung im Vorfeld, ist aber
ebenfalls sehr angetan von seinem neuen charmanten Wesen. Langsam kommen
die Beiden sich näher. Am Vortag des 21. Geburtstags des Biestes
bemühen sich nun alle Schlossbewohner, diese letzte Chance zu nutzen.
Belle und das Biest verbringen einen romantischen Abend, bevor das Biest
ihr jedoch seine Liebe gestehen kann, beichtet sie ihm, dass sie ihren
Vater furchtbar vermisst. Das Biest gibt ihr daraufhin seinen Zauberspiegel,
in dem Belle sieht, dass Maurice sich allein auf den Weg gemacht hat,
um sie zu retten, und jetzt vollkommen entkräftet im Wald herumirrt.
Daraufhin lässt das Biest aus Liebe Belle zu ihrem Vater gehen und
verspielt somit die wahrscheinlich letzte Chance, vom Fluch befreit zu
werden.
Belle findet ihren Vater und bringt ihn nach Hause, wo schon Gaston bereitsteht,
um seinen Plan auszuführen. Er hat den Leiter einer Nervenheilanstalt
bestochen, damit er Maurice wegen seines irren Gefasels über ein
Biest einsperrt, es sei denn, Belle würde seine Frau. Belle weigert
sich und beweist mithilfe des Zauberspiegels, dass ihr Vater nicht verrückt
ist. Die Stadtbewohner geraten beim Anblick des Biestes in Panik, was
Gaston ausnutzt, um sie aufzustacheln. Gemeinsam mit vielen bewaffneten
Männern macht er sich auf, das Biest zu töten und sperrt Belle
und Maurice ein, damit sie das Biest nicht warnen können. Die Beiden
können sich aber mit Maurice' Erfindung befreien und eilen den Männern
nach.
Im Schloss sind die Bewohner enttäuscht, nun doch nicht vom Fluch
befreit zu werden. Als der aufgebrachte Mob in das Schloss eindringt,
verteidigen sie es mit all ihrer Kraft, nur das Biest will nicht mitkämpfen,
da es ohne Belle all seine Hoffnung verloren hat. Die Bewohner können
alle Angreifer abwehren bis auf Gaston, der sich in den Westflügel
vorkämpft und das Biest dort findet. Dieses lässt sich von ihm
widerstandslos verletzen, bis Belle vor dem Schloss auftaucht und es neue
Hoffnung schöpft. Gaston und das Biest kämpfen auf dem Schlossdach
miteinander. Als das Biest die Oberhand gewinnt, fleht Gaston, der das
Biest zuvor verspottet hatte, um sein Leben, und das Biest lässt
ihn frei. Als das Biest sich Belle zuwendet, rammt ihm Gaston ein Messer
in den Rücken und stürzt vom Dach, als er noch einmal zustechen
will.
Das Biest, froh, Belle wenigstens noch einmal sehen zu dürfen, stirbt
in ihren Armen, worauf Belle ihm ihre Liebe gesteht, nur Augenblicke,
bevor das letzte Blatt der Rose fällt. In diesem Moment wird das
Biest in den schönen Prinzen zurückverwandelt und ist wieder
unversehrt. Belle erkennt ihr geliebtes Biest in seinen Augen und durch
einen Kuss werden nun auch alle Gegenstände wieder zurück in
Menschen verwandelt, sowie das Schloss wieder genauso strahlend und schön
wie zuvor.
Die Geschichte endet mit einer Hochzeit im opulenten Ballsaal, bei der
alle Schlossbewohner sowie Belles
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